November

Leben und Sterben gehören zusammen – auch im Gottesdienst. Der Ewigkeitssonntag erinnert uns daran. Nach guter Wichern-Tradition werden nicht nur die Namen Aller genannt, die im  vergangenen Kirchenjahr verstorben sind. Jeder und jede ist zudem eingeladen, auf unserem weissgedeckten Altar ein Licht zu entzünden. Zwischen Rosenblättern erstrahlen mehr und mehr Kerzen, bis der ganze Altar zum Ort für laut oder leise gesprochener Namen wird. Hier ist es zu ahnen: „Der Tod hat nicht das letzte Wort“ sondern Erinnerungen, Dankbarkeit, gemeinsame Lebenszeit. Abschiednehmen und Trauer dürfen hier sein, um schon jetzt ein kleines Stück Trost zu erfahren. Obwohl die Zahl der Trauerfeiern rückläufig ist, bleibt die Zahl derjenigen, die diesen Gottesdienst annehmen, konstant. Für viele schließt sich jetzt der kirchliche Kreis der Abschiednahme, nach der eigentlichen Trauefeier und der Abkündigung im Gottesdienst.

Manchmal fließen Tränen, viele Erinnerungen werden wach – so soll es sein, dafür ist dieser Gottesdienst gedacht, um dann vielleicht ein klein wenig leichter den Weg nach Hause zu nehmen, denn Christus spricht: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“

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